Gründung der Feuerwehr 1907
Brandbekämpfung war zur damaligen Zeit ein sehr schwieriges Problem. So war es auch im Jahre 1904, als fast die gesamte Bevölkerung unseres Dorfes Bachem gemeinsam versuchte, den Brand an der ´´Stoffels Mühle`` (hinter Metzgerei Doll) einzudämmen.
Trotz aller Bemühungen und guten Willens war es nicht zu verhindern, dass sie total abbrannte.
Schließlich auch die Brände im Hause Michel Enzweiler (heute Cafe Becker) im Jahre 1906 und im Hause Buchmann 1907, (heute Haus Frank, Provinzialstraße) erkannte man die Notwendigkeit, eine Freiwillige Feuerwehr aufzustellen.

Freiwillige Feuerwehr Bachem (1933)
Im Zuge der damaligen zentral gelenkten Verteilung von tragbaren Kraftspritzen auf Transportwagen wurde der Gemeinde Bachem 1942 von dem Sonderbeauftragten für das Feuerlöschgerätewesen in diesem Bezirk eine TS + TSA zugeteilt.
Auf Bestellung durch den zuständigen Amtsbürgermeister erfolgte die Lieferung der Firma Klöckner-Humbold-Deutz-Magirus Feuerwehrgerätebau Ulm. Bei der Anlieferung wurde ein Riss im Motorgehäuse festgestellt. Nach erfolgter sofortiger Reklamation wurde ein neuer Motorblock geliefert, und dieser wurde durch den damaligen Kreiskraftwagenfahrer und aktiven Feuerwehrmann Herrn Heinz aus Merzg eingebaut.
Gleich im ersten Jahr war die TS + TSA im großen Einsatz bei den Löscharbeiten am Dreschmaschinenschuppen. Bei diesen Löscharbeiten leisteten die Wehrkameraden aus Merzig mit ihren Geräten nachbarliche Löschhilfe.
Diese Motorspritze war dann bis 1965 bei unserer Wehr im Einsatz.
Unter dem damaligen Bürgermeister Matthias Steuer und dem Wehrfüher Wilhelm Meiers ließ die Gemeinde Bachem 1953 ein neues Gerätehaus mit angebautem Schlauchtrockenturm bauen.

Im Jahre 1956 gab Wilhelm Meiers sein Amt als Wehrführer ab. Winfried Jacobs wurde im Alter von 26 Jahren zum Nachfoger und Wehrführer ernannt.
Er baute die Wehr durch ständige Übung und Ausbildung weiter auf, um den Anforderungen in vollem Umpfang gerecht zu werden.
Im Zuge der Verbesserungen in der technischen Ausrüstung der Feuerwehren wurde die Forderung nach der Anschaffung eines Motorisierten Löschfahrzeuges erhoben.
So wurde 1965 das erste motorisierte Fahrzeug, ein LF 8 mit eingeschobener TS 8/8 auf Opel Fahrgestell von der Gemeinde auf Anraten des Wehrführers Winfried Jacobs und des Kreisbrandmeisters Balle gekauft.
Mit der Anschaffung dieses Löschfahrzeuges ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Opel Blitz LF 8 (1965)
Nachdem die ersten Jugendfeuerwehren des Kreises Merzig-Wadern im Jahr 1964 gegründet worden waren, entschloß man sich auch ein Bachem eine Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen.
So wurde am 1. März 1970 in Bachem eine Jugendfeuerwehr gegründet.
Besonders zu würdigen sind die Bemühungen der Herren Ernst Kautenburger, damaliger Bürgermeister, Winfried Jacobs, Wehrführer und den beiden Aktiven Gebhard Müller und Robert Meiers, auf deren Initiative hin die Jugendfeuerwehr gegründet wurde.
Dieses Vorhaben stieß auf reges Interesse der Jugendlichen. Es fanden sich gleich 12 von ihnen, um den Dienst in der Feuerwehr anzutreten. Aufwändige Werbeaktionen waren damals nicht nötig.
Die ersten 12 Mitglieder waren:
Hans-Werner Bies
Alfred Enzweiler
Michael Gratz
Michael Jakowlew
Oswald Köhler
Georg Müller
Alfred Reschmann
Dieter Schreiner
Herbert Schreiner
Franz-Rudolf Schuhmacher
Martin Schumacher
Bruno Schwarz
Im Lauf des gleichen Jahres kamen noch 3 weitere Jugendliche hinzu:
Gerhard Baltes
Hugo Ehl
Roland Schumacher
Ausgebildet wurde diese Gruppe vom Stellv. Wehrführer Gebhard Müller als Jugendwart und Robert Meiers als seinen Stellvertreter.
Jugendwarte und Stellvertreter seit der Gründung 1970:
Die Neugliederung der Gemeinden innerhalb der Gebiets- und Verwaltungsreform hatte die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr berührt.
Gehörte die Gemeinde Bachem vorher zum Verwaltungbezirk Merzig-land, so wechselte sie auf eigenen Wunsch dann als Ortsteil der Gesamtgemeinde Losheim über.
Die jetzigen Löschbezirke der ehemaligen selbstständigen Gemeinden behielten aber ihre Eigenständigkeit bei.
Durch einen schmucken Schulungs- und Aufenthaltsraum mit abgetrenntem Rot-Kreuz-Depot sowie einer öffentlichen Toilettenanlage wurde das Gerätehaus im Jahre 1979 erweitert.
Dieser Anbau war nötig, um die theoretischen Schulungen und Übungen der beiden Hilfsorganisationen DRK und Feuerwehr in entsprechender weise durchführen zu können.

Am 27. August 1992 begann die Errichtung eines komplett neuen Gerätehauses. Dieses wurde fast vollständig in Eigenleistung durch die Wehr und vieler anderer freiwilliger Helfer errichtet..


| Zeitraum Jugendwart Stellvertreter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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